Informationspädagogik

Informationspädagogik

In der Informationspädagogik geht es um die theoretische Bearbeitung der Probleme, Herausforderungen und neuen Möglichkeiten, die sich für die Pädagogik infolge des Vordringens der neuen computer- und netzwerkgestützten Technologien stellen. Kurz gefasst kann man Informationspädagogik als Pädagogik für die Informationsgesellschaft begreifen.

Dieses Feld wird von einer Vielzahl von Autoren und (Teil-)Disziplinen bearbeitet, die dafür großenteils andere Bezeichnungen verwenden: von der Kybernetischen Pädagogik und dem Programmierten Unterricht über die Bildungstechnologie, den Computerunterstützten Unterricht und das E-Learning, über die Medienpädagogik und die Informationstechnische Bildung bis hin zum Informations- und Wissensmanagement. Zu all diesen Disziplinen und Ansätzen gibt es daher Überschneidungen.

Informationspädagogische Lehrangebote gibt es für mehrere vom Institut mitbetreuten Studiengänge (Magister Pädagogik, Lehramt an Gymnasien, Lehramt an beruflichen Schulen, Nebenfach Pädagogik zu Diplomstudiengängen, Wahlangebote für Bachelor-Studiengänge).

Komplette Studienmodule Informationspädagogik werden angeboten für

  • Magisterstudiengang Pädagogik (Studienschwerpunkt H2 im Hauptstudium)
  • Lehramt an Gymnasien (Wahlpflichtmodul WP1)
  • Lehramt an beruflichen Schulen (Master of Education, Wahlpflichtmodul WP3)

Durch Belegung einer zusätzlichen Veranstaltung in den Lehramtsstudiengängen kann in den Wahlpflichtmodulen Informationspädagogik ein „Zertifikat Informationspädagogik“ erworben werden.