Profil

Prof. Dr. Josef Rützel

Prof. Dr. Josef Rützel

Jahrgang 1943

Sprechstunde

Mittwoch 13:30-14:30 Uhr

und nach Vereinbarung.

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Ausbildung / Studium

1957 – 1960 Berufsausbildung zum Mechaniker
1961 – 1962 Ausbildung zum Machinenbautechniker
1965 – 1968 Studium des Maschinenbaus und der Betriebstechnik am Polytechnikum Friedberg
Abschluß: Dipl.-Ing. grad. Maschinenbau
1968 – 1972 Gewerbelehrerstudium an der TH Darmstadt
Abschluß: 1. Staatsprüfung für das Lehramt an berufsbildenden Schulen.
(1. Fach: Maschinenbau, 2. Fach: Rechts- und Wirtschaftskunde)
1970 – 1972
Magisterstudium an der TH Darmstadt: Berufspädagogik, Psychologie und Rechtswissenschaften
Thema der Magisterarbeit:
„Qualifikation und Ausbildung der Programmierer, Maschinenbediener und Spanner von numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen“
Promotionsstudium an der PH Ruhr Dortmund, heute Universität Dortmund: Berufspädagogik, Soziologie
Abschluß: Dr. paed. (Mai 1978)
Thema der Dissertation:
„Tätigkeit als didaktisches Prinzip und Tätigkeitsfelder als didaktischer Rahmen einer integrierten Sekundarstufe II“
Gutachter: Prof. Dr. Hans-Günter Rolff / Prof. Dr. Gustaf Grüne

Habilitation (Dezember 1986)
Thema der Habilitationsschrift:
„Berufsausbildung türkischer Jugendlicher in der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland. Lebenszusammenhang – Ausbildungsstruktur – Entwicklungstendenzen“
Gutachter: Prof. Dr. Hartmut Horn / Prof. Dr. Georg Hausen

Berufliche Tätigkeiten

1960 – 1962 Tätigkeit als Mechaniker
1962 – 1965 Tätigkeit als Machinenbautechniker
1973 – 1973 Studienreferendar am Studienseminar Darmstadt
1973 – 1974 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle für Bildungsforschung Berlin, in einem Forschungsprojekt zur Einführung des Blockunterrichts
1974 – 1974 Wissenschaftlicher Angestellter im Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung, Berlin (BBF).
Arbeitsschwerpunkt: Entwicklung beruflicher Curricula und Ansätze zur Integration beruflichen und allgemeinen Lernens
1974 – 1978 Wissenschaftlicher Angestellter an der Arbeitsstelle für Schulentwicklungsforschung der PH Ruhr, Dortmund.
Mitarbeit im Projekt „Entwicklung von Modellen für die regionale und lokale Aufbauplanung von Schulsystemen der Sekundarstufe II“;
Arbeitsschwerpunkt im Projekt:
Curriculum- und Qualifikationsentwicklung im Bereich der Sekundarstufe II und deren Berücksichtigung in Organisations- und Planungsmodellen.
Ab März 1977

Projektleiter des Forschungsprojektes „Entwicklung eines Simulationsmodells künftiger Schulentwicklungen“
im Auftrag des Kultusministers NW.
Schwerpunkt dieses Projektes waren:
Ausbildungskrise, Ausländerbeschulung und „Gefährdung“ von Schulstandorten durch den Rückgang der Schülerzahlen. Dieses Projekt wurde primär von mir konzipiert und gemeinsam mit sechs Mitarbeitern durchgeführt.
1978 – 1987 Wissenschaftlicher Assistent an der PH Ruhr, Dortmund (seit 1980 Universität Dortmund) in der Abteilung Sondererziehung und Rehabilitation.
Arbeitsschwerpunkte: Berufsausbildung für benachteiligte Gruppen, Arbeit und Lernen, Berufsbildungsforschung.

Konzipierung und Leitung eines vom Wissenschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts zur „Veränderung der Lebenssituation bei Jugendlichen ohne Hauptschulabschluß unter verschärften Arbeitsmarktbedingungen“, gemeinsam mit Clemens Adam.
Forschungs- und Entwicklungsauftrag „Entwicklung eines berufspädagogischen Leitfadens zur Qualifizierung von angelernten Stammbelegschaften“ im Rahmen des Humanisierungsprojektes „Einführung neuer Arbeitsstrukturen im Kaltwalzwerk der Fa. Hoesch“.
1987 – 1991 Studienrat im Hochschuldienst an der Universität Dortmund, Fachbereich 13
Arbeitsschwerpunkte: Strukturelle Entwicklungen in der gewerblich-technischen Berufsausbildung, Berufsausbildung für benachteiligte Gruppen, Didaktik der gewerblichen Ausbildung, Neue Technologien und berufliche Qualifizierung, Berufliche Rehabilitation.

Entwicklung von Ausbildungskonzepten für benachteiligte Jugendliche. Konzipierung eines Projekts „Projektorientierte berufliche Qualifizierung benachteiligter Jugendlicher (Schwerpunkt: ausländische Jugendliche) unter dem Aspekt der Veränderung von Arbeit und Beruf durch neue Technologien“.
Forschungen zum Einsatz neuer Technologien in der beruflichen Rehabilitation – Qualifikationsentwicklung, Zielgruppenveränderung, Ausbildungskonzeption. Historische Entwicklung in der Berufsausbildung Benachteiligter.
April 1991 Ernennung zum Professor (C 4) für Berufspädagogik an der TU Darmstadt
März 2008 In den Ruhestand versetzt

Besondere berufliche Erfahrungen

Mehr als dreißigjährige Lehr- und Unterrichtserfahrung
Vorträge, Leitung von Arbeitsgruppen und Durchführung von Trainings auf Tagungen, Workshops und Weiterbildungsveranstaltungen einschließlich der konzeptionellen Entwicklung von Ausbildungs- und Trainingsbausteinen, insbesondere für Lehrer, Ausbilder, Sozialpädagogen und für Führungspersonal im Bildungssektor.
Ca. 500 Veranstaltungen seit 1978
Leitung und Mitarbeit in einer Vielzahl von Hochschulkommissionen, Expertengruppen und Beiräten
Tätigkeiten in der Selbstverwaltung der Universität Darmstadt : Geschäftsführender Direktor, Dekan, Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks, 11 Jahre Ombudsmann für ausländische Studierende, 2 Jahre Vertrauensperson für gute wissenschaftliche Praxis
Mehrere Kurzzeiteinsätze in der Technischen Zusammenarbeit, Durchführung von Workshops, Projektfortschrittskontrollen, Projektevaluationen und Sektorstudie Berufliche Bildung in der VR China, Prozessbegleitung von Projekten
Gastdozent Institut für Berufsbildung der Tongji Universität Shanghai